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17.1.2010  Reviews: Rhododendron, Ad'Absurdum, Get On Jolly

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RHODODENDRON - DISCOLOR (CD)

LOWCUT (Dez. 2009)
Rhododendron is a pretty cool Swiss act. The music is based mostly on the piano, bass and drums and this is complimented by cello. It is an instrumental with no singing. My daughter really loved the CD. The opening track is a bit more uptempo than most of the CD. The CD features 6 compositions between 4 and 9 minutes long. "Poise" really is the most intense track and features some really cool bass playing that pushes the band. The band has now released most of their energy and head into the mellow zone. "Fex Fire" features some really nice piano and cello playing. Noi starts with an uptempo bass line and then the drums kick in followed by the piano and then things slow down and the cello plays some beautiful lines. "Pure Sin" is a slow track featuring mainly the piano and cello with the focus on these instruments. "White Crest" again is more uptempo. The CD ends with "Passion", where the cello and piano take the lead once again but some nice bass lines are laid down in between as well. Very nice music.
(Scott Heller)
If you dig: Instrumental music with melodic themes
www.lowcut.dk

ECLIPSED Nr. 114 (Okt. 2009) "Underground News"
Schweiz: Cello, Piano, Bass und Schlagzeug sind alles, was das aus Bern stammende Quartett RHODODENDRON auf seinem Debut "Discolor" benötigt, um einen Postrock hinzulegen, der barocke Klassik und grosse Soundwände zugleich bietet. Doch letztendlich ist es die Melancholie, die alles überragt und vom Cello und Piano in wunderbaren Melodien erzeugt wird. Infos: www.acousticdesasterrecords.ch.vu.
(Bernd Sievers)

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AD'ABSURDUM - 1610200733:48 (CDr & download)

LOWCUT (Dez. 2009)
This is a very limited release of only 50 CD-R copies. It is also very special music and I guess the audience is not much more than this either. It is one track of 33 minutes of slow, very quiet, almost silent at times, soundscape. It sort of has you on the edge of your seat as you really have to listen to find out what is happening. Sounds of someone walking around in the room, drone, drum, tortured instrument, etc. Fans of the mellow Gnod stuff will like this as well.
(Scott Heller)
If you dig: experimental music, GNOD, etc..
www.lowcut.dk

ECLIPSED Nr.116 (Dez. 2009) "Underground News"
Schweiz: "Music For An Unpublished Movie" lautet der Untertittel des neuen 33-Minuten-Albums "1610200733:48" der Schweizer Postrockband AD ABSURDUM. Tatsächlich handelt es sich hierbei eher um eine Hörübung mit nur einem Track voller leiser Sounds, in die sich gelegentlich Klopfgeräusche und vage Rythmusandeutungen einschleichen."
(Bernd Sievers)

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GET ON JOLLY - I KNOW WHERE I'M GOING (CDr)

2500bb - die Plattform(Dez. 2009)
Manchmal liegt das Gute ja viel näher als man es sucht. So im heutigen Türchen des Adventskalenders: 'Get on Jolly' um den Bieler Sänger Hari Köchli ist eine der bemerkenswerten Pflanzen des Bieler Untergrunds. Seit Jahren lässt der Sänger und Gitarrenzupfer mich immer wieder aufhorchen. Ob Solo oder mit Bandunterstützung, immer wieder gelingt es ihm, seine ganz eigene Welt von langsamen, melancholischen Songs intensiv zu zelebrieren.
So auch auf dem jüngsten Werk aus seiner Küche: 'I Know Where I'm Going' ist der vierte Teil unter dem Titel 'Folksongs & Ballads'. Unterstützt von den beiden Gitarristen Roger Kurth und Tom Stauffer sowie von drei Fünfteln der Bieler Band 'ad'absurdum' - namentlich Andreas Fivian, Christian Jud und Jonas Zumstein - lädt Hari Köchi in eine zarte und wundersam schöne Landschaft von Songs. Textliche Grundlagen sind alte, traditionelle Gedichte und Songs. Darum baut die sechsköpfige Band sorgsam kleine Sounduniversen, die vor Wärme nur so strahlen. Die Songs sind musikalisch gezeichnet von viel Gitarre und Christian Juds Orgel und Rhodespiano. Für das rhythmische, mal treibende mal schleppende Fundament sorgen Jonas Zumsteins Bass und Andreas Fivians Schlagzeug. Darüber legt sich fein anschmiegend und sorgfältig eingebettet der Gesang von Hari Köchli.
Bemerkenswert ist die Vielfältigkeit der Songs. Mal entstehen ganz sorgsam gebaute Klangskulpturen mit vielen geräuschhaften Details: Soundscapes als Boden für den Text als seien sie von elektronischen Musikern ausgedacht worden. Mal sind es ganz schlichte Arrangements in klassischer Folkmanier. Mal rockts recht erdig los. Mal fühlt man sich in Siebziger-Psychedelic-Rock-Zeiten zurück versetzt. Mal wird's fast poppig und zum Mitsingen. Und am Schluss fährt in guter alter Countrymanier auch noch der Traktor los.
Trotz dieses Facettenreichtums und der Vielseitigkeit ist 'I Know Where I'm Going' nicht einfach eine bunte Sammlung. Die sorgsam gewählte Klanglichkeit und eine gelungene Dramaturgie über die zwölf Songs geben dem Album eine runde, stimmige Form. Eine empfehlenswerte und gelungene Reise in und durch die Klangwelt von Hari Köchli und seinen eigeschworenen Mitmusikern. Eine wunderbare Platte für einen ruhigeren, gemütlichen Winterabend vor dem Feuer.
(r.dürig / c.müller)

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Mehr Infos:
http://www.swissunderground.ch/adrec
http://www.myspace.com/acousticdesasterrecords

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